KURSE | Viel für mich sein

Gedanken und Gefühle an das Papier abgeben, entlastet und schafft Raum, ganz bei dir zu sein. Sei deine eigene Beobachterin: nimm wahr, was ist. Benenne auftauchende Gefühle und Gedanken ohne zu werten. Akzeptiere, was ist. Überprüfe alte Regeln und Glaubenssätze, finde Klarheit für dich, folge deiner inneren Stimme. Stärke spielerisch-dichtend dein Selbstbewusstsein, um in gute Verbindung mit dir selbst und anderen zu kommen.

Wo und wann dieser Kurs angeboten wird:

Kurs in Zusammenarbeit mit der VHS-Spandau:

6 x Dienstag, 01.09. – 06.10.2020, 18:30 – 20:45 Uhr
Haus der Volkshochschule, 13597 Berlin, Carl-Schurz-Str. 17, 205
50,80 Euro / erm. 27,40 Euro
Kursnummer: Sp1.230-H

Anmeldung: www.vhs-spandau.de

Kursbeschreibung:

Der Kurs basiert auf dem Konzept von Achtsamkeit, wie es zum Beispiel Halko Weiss, Michael E. Harrer und Thomas Dietz in „Das Achtsamkeitsbuch“ (2010) beschreiben: Die Kunst des Innehaltens, um zu beobachten, was ist.

Schreiben fördert dieses Innehalten und Beisichsein. Gleichzeitig schafft es Distanz, um sich selbst beobachten zu können. Schreibend ist es möglich, sich bewusst in bestimmte Gefühle hineinzuversetzen oder bestimmte Gedankengänge nachzuvollziehen und sie dann auch wieder loszulassen. Dieses Training von Wahrnehmen, Benennen und Loslassen unterstützt die Selbsteinfühlung und Selbstakzeptanz. Alles darf sein und alles hat seinen Platz.

Schreiben schafft auch Raum für den Ausdruck von Sehnsüchten und den Visionen ihrer Erfüllung. Spontan auftretende Empfindungen, Gefühle und Gedanken können die Vorstellungskraft in neue Richtungen lenken und neue Perspektiven eröffnen, die schreibend gestaltet werden. So wächst eine Erzählung von der Welt, die für das steht, was es zu erreichen gilt. Auch in diesem Sinne hilft das Schreiben, die Aufmerksamkeit auf das zu fokussieren, was wichtig ist und worum es gehen soll.

Den Ablauf des Kurses bestimmt das Schreiben und Lesen in der Runde. Nach kleinen Schreibanregungen, unterstützt durch Bilder, Klänge und Erzählungen, wird in Intervallen von in der Regel zehn Minuten geschrieben. Die relativ kurzen Schreibphasen unterstützen das sofortige Drauflosschreiben, denn es geht weder um Form noch Stil, sondern um das, was sich an spontanen Assoziationen zu Papier drängt. Das anschließende Vorlesen ermöglicht eine weitere Art der Wahrnehmung des eigenen Ausdrucks. Die Texte bleiben unkommentiert, stehen als Momentaufnahme für sich. Der Kanon der reihum gelesenen Texte zeigt das inspirierend breite Spektrum an Möglichkeiten und Sichtweisen.


Weitere Kurse:

Betreutes Schreiben – Werkstattreihe
Wort für Wort
Mir selbst auf der Spur

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