Ruhestand

Ein Brief flattert ins Haus: Ein Innerer Anteil beantragt, entlassen zu werden, meint, er hätte genug geschuftet und ich würde ihn auch gar nicht mehr brauchen, würde im Gegenteil ohne ihn viel besser fahren. Er hätte den Ruhestand mindestens so sehr verdient wie der Herr Direktor und sein Prokurist, schließt er. Weiterlesen

Künstler

Die innere Künstlerin – leider nicht immer so herzlich begrüßt wie erhofft. Etlichen im Inneren Team ist sie ein Dorn im Auge. Sie gilt als Zeit- und Energieverschwenderin, als eine, die sich viel herausnimmt und wenig Brauchbares liefert. „Brauchbar“ im Sinne von: bringt Geld, Ruhm, Ehre, wenigstens Applaus. Ihr Schaffen aber taugt allenfalls zum Hobby, behaupten diese anderen Teammitglieder. Weiterlesen

Träumen

Hatte einen langen, merkwürdigen Traum. Den Anfang erinnerte ich schon während des Traumes nicht mehr so genau. Wäre wichtig gewesen, denn es ging darum, meine Sachen wiederzufinden, die ich auf dem Weg zum Strand irgendwo im Gebüsch versteckt hatte, um sie nicht weiter mit mir herum schleppen zu müssen. Oder hatte ich das nur in Erwägung gezogen und es dann doch nicht getan? Aber wo waren jetzt die Sachen? Ich wusste es nicht mehr. Weiterlesen

Dranbleiben

Geht es um einen sehr großen Berg an Arbeit oder die lange Strecke, verfalle ich zuweilen in merkwürdige Zahlenspielereien: Wenn ich jeden Tag zehn Seiten schreibe, rechne ich aus, schaffe ich dreihundert im Monat! Nun gut, jeden Tag wird das nicht klappen, aber an fünf Tagen in der Woche? Sagen wir, zweihundert Seiten im Monat? Oder sind zehn Seiten pro Tag dann doch etwas allzu optimistisch? Im Schnitt also eher fünf – macht immerhin hundert Seiten im Monat! Super: In drei Monaten bin ich fertig! Weiterlesen

Über den Wolken

Die Perspektive wechseln, alles von einer anderen Warte aus betrachten. Vielleicht tatsächlich von einer Sternwarte aus! Schon mal im Planetarium gewesen? Lust, mal wieder hinzugehen? Eigentlich kommt es mir auf den Blick von oben an. Es muss nicht immer gleich ein Rundflug sein, manchmal versetzt mich schon die Aussicht auf ein Rollfeld in eine andere Stimmung. Wenn ich Abstand brauche. Weil die Dinge aus dem Lot geraten zu sein scheinen. Weiterlesen

Die neue Art-Direktorin

Bin gerade dabei, mein inneres Team umzustellen. Statt des altgedienten „Direktors“, mit seinem ständigen Begleiter, dem „Prokuristen“ an der Führungsspitze, soll die neue „Art-Direktorin“ ran. Das zukünftige Motto: Gestalten statt verwalten! Der „Direktor“ und sein „Prokurist“, völlig überfordert von den anstehenden Aufgaben, dürfen endlich ins Sanatorium und dann gleich in den Ruhestand. Im inneren Team brodelt derweil die Gerüchteküche. Die meisten sind für den Führungswechsel, glaube ich. Weiterlesen

Regentage

Regentage können so wunderbar zeitlos sein. Das graue Nass da draußen macht es mir leicht, mich in mich selbst zurückzuziehen. Mir selbst gegenüber großzügig zu sein. Nichts mehr erledigen oder reparieren zu wollen. Mir eine Atempause zu gönnen. Alles sein zu lassen wie es ist. Eine Kerze anzünden, Tee kochen und nachspüren. Mich inneren Regungen hingeben. Auf imaginäre Reisen gehen. In Fantasien schwelgen. Schreibend tagträumen. In mir selbst zu Hause sein. Weiterlesen

Meine eigene Beobachterin sein

Ich weiß, dass es viel besser wäre, jetzt erst mal den Mund zu halten. Aber ich kann es nicht lassen, es sprudelt aus mir hervor: „Das hatten wir total anders besprochen! Das hättest du mir sagen müssen! So geht das nicht! Ich bin raus!“ Und dann kommt es, wie es kommen muss, statt weiter an der Sache zu arbeiten, muss die Beziehung geklärt und wieder aufgebaut werden und alles verzögert sich. Weiterlesen

Baustellen

„Dein Leben scheint ja gerade eine einzige Baustelle zu sein.“ – Liegt da Bedauern in der Stimme? Aber ich liebe Baustellen! Kann gar nicht genug davon kriegen! Die Möglichkeit zu expandieren, etwas in Gang zu bringen, etwas wachsen zu sehen. Gestalten können, Lösungen finden. Materialien beschaffen, HelferInnen organisieren, Synergien nutzen. Neue Baustellen planen! Wunderbar! Weiterlesen

Blockaden

„Kennst du eigentlich so was wie Schreibblockaden?“, fragte mich ein Freund. „Und wenn ja“, fragte er weiter, „wie gehst du damit um? Setzt du dich dann trotzdem hin, schreibst erst mal nur irgendwas, oder was machst du dann?“ – Tja, was mache ich dann? Kommt darauf an. Denn DIE Schreibblockade gibt es nicht und also auch kein Patentrezept. Für mich zumindest nicht. Vielleicht weiß jemand eines? Weiterlesen

Das Schreibjournal

Mein Schreibjournal ist eine unlinierte Kladde, in die ich meistens morgens gleich nach dem Aufstehen bei einer Tasse Kaffee schreibe. Hinein kommen willkürlich bunt gemischte Sachen, die mir oft erst während des Schreibens ein- und auffallen. Es ist, als ob ich in meinen eigenen, kleinen Raum hineingehen und ihn füllen kann, wie und womit ich will. Weiterlesen

Das hässliche Entlein

Grob zusammengefasst geht das Märchen von Hans Christian Andersen so: Eine Entenmutter brütet sechs Eier aus. Das siebte Ei ist größer als die anderen und es dauert länger, bis endlich auch das letzte Küken schlüpft. Leider ist es grau und hässlich und erweist sich zudem als tollpatschig. Weil die anderen es meiden und verspotten, läuft es davon. Eine Bäuerin fängt es ein, es kann fliehen, friert im See fest, ein Bauer befreit es und bringt es durch den Winter. Im Frühling dann sieht das „hässliche Entlein“ staunend sein Spiegelbild im Wasser: Es ist zu einem schönen, weißen Schwan geworden! Weiterlesen

Den Beckenrand loslassen

Eine Freundin forderte mich auf, eine Liste zu erstellen: Notiere mindestens fünf Sachen, die du in deinem Leben noch tun willst! Eine Aufgabe, die mich glatt überforderte. Ich wäre schon froh gewesen, auch nur eine einzige Sache nennen zu können, denn alles, was ich zu diesem Zeitpunkt ziemlich genau wusste, war, was ich nicht wollte! Allein dieses Wissen brachte mich kein Stück weiter. Wie also herausfinden, was ich mir zu tun wünschte? Weiterlesen

KURSE | Mir selbst auf der Spur

Wer bin ich? Woher komme ich? Dieser Kurs regt dazu an, schreibend in die eigene Vergangenheit einzutauchen und wiederkehrende Lebensthemen zu einer stimmigen Erzählung zu verknüpfen. Aus dem Erinnern ein Verständnis der Gegenwart erlangen, um einen neuen Blick in die Zukunft zu wagen: Zu mehr (Selbst-)Bewusstsein durch das Aufschreiben der eigenen Geschichte! 

Wo und wann dieser Kurs angeboten wird:

In Zusammenarbeit mit der VHS-Neukölln:

8 x Donnerstag: 23.04 – 18.06.2020, 18:30 – 20:45 Uhr
Werner-Korthaase-Haus, 12043 Berlin, Richardstr. 21, Raum 4
81,00 Euro / erm. 45,00 Euro
Kursnummer Nk-N033b
Anmeldung: www.vhs-neukölln.de

Kursinhalte:

  • Zugänge zum Aufschreiben der eigenen Geschichte eröffnen
  • Wiederkehrende Themen herausarbeiten
  • Den roten Faden in der eigenen Biografie finden
  • Motive und „Idee“ des Erzählens der eigenen Geschichte klären

Ausführliche Kursbeschreibung:

Ziel dieses Kurses ist, einen Einstieg ins Aufschreiben der eigenen Geschichte ermöglicht zu haben. Wie bin ich die geworden, die ich bin? Kleine Schreibübungen helfen, ins Erinnern einzutauchen. Wie war das damals? In der Schule? Im Job? Davor und danach? Was waren die Meilensteine? Wo bin ich vielleicht falsch abgebogen? Wie habe ich Krisen gemeistert?

Neben der Chronologie der Ereignisse lassen sich Muster wiederkehrender Themen aufspüren. Regeln und Gebote. Sehnsüchte, Ängste, Verheißungen. Der Bezug zu Geld, Glück, Liebe, Anerkennung. Wovon gab es zu viel? Wovon zu wenig? Wie verändert sich die Lebenshaltung im Lauf der Zeit? Was zieht sich wie ein roter Faden durch die eigene Geschichte?

Den Ablauf des Kurses bestimmt das Schreiben und Lesen in der Runde. Die relativ kurzen Schreibphasen unterstützen das schnelle Losschreiben, bei dem es vor allem um die spontanen Einfälle und Assoziationen geht. Das anschließende Vorlesen ermöglicht eine neue Wahrnehmung des eigenen Ausdrucks. Der Kanon der reihum gelesenen Texte offenbart das inspirierend breite Spektrum an Erinnerungen.

Sich schreibend Zeit für die eigene Geschichte zu nehmen, bedeutet auch die Auseinandersetzung mit sich selbst. Vielleicht verschieben sich alte Denkweisen und neue Sinnzusammenhänge tauchen auf. Es mag darum gehen, sich Verletzungen zu stellen oder um die Aussöhnung mit dem eigen Lebensweg. Das kreativ schreibende Zusammensetzen von Erinnerungen verleiht dem eigenen Leben Gestalt und Kohärenz. Auch in diesem Sinn will der Kurs unbedingt dazu ermutigen, die Autobiografie als Ressource zu nutzen.


Weitere Kurse:

Wort für Wort
Betreutes Schreiben – Werkstattreihe
Ich ist ein Roman

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KURSE | Schreibend neue Wege wagen

Bild: Frau mit Rucksack und Schild "Da geht's lang" beim Wandern auf einem Berg | Texte: Schreibend neue Wege wagen - Selbstcoaching durch Kreatives Schreiben | Sabine Lowsky

Nutze dein künstlerisches Potenzial für Richtungswechsel und originelle Lösungen. Klären, entscheiden, verändern: In Kombination mit Übungen aus dem Systemischen Coaching setzt Kreatives Schreiben frei, was in dir schlummert. Reise durch die Zeit und imaginäre Welten, schlüpfe in die Haut anderer, nutze den Konjunktiv und die gute Fee. Bleibe im Dialog, lote Spielräume aus, nähre deine Visionen, bringe deine Ideen zu Papier. Ein Coaching-Kurs für alle, die Spaß am Kreativen Schreiben haben und neugierig sind, mehr über sich selbst zu erfahren.

Wo und wann dieser Kurs angeboten wird:

In Zusammenarbeit mit der VHS-Spandau:

5 x Dienstag: 11.02. – 10.03.20, 18:30 – 20:30 Uhr
Haus der Volksschule, 13597 Berlin, Carl-Schurz-Str. 17, Raum 204
38,66 Euro / erm. 21,33 Euro
Kursnummer Sp1.231-W
Anmeldung: www.vhs-spandau.de

Kursinhalte:

  • Das Spektrum eigener Wünsche
  • Motivation durch Sinn und Fokus
  • Somatische Marker als Wegweiser
  • Erfüllte Bedürfnisse als Kraftquelle
  • Wege durch Ziellandschaften
  • Sich einrichten um dranzubleiben

Ausführliche Kursbeschreibung:

„Ich bin bereit, mich selbst zu erforschen.“ – Ein mutiger Satz. Kreatives Schreiben unter dem Motto der Selbsterfahrung erfordert Mut. Den Mut, einen Schritt weiter zu gehen über die Grenze der Alltagsroutinen hinaus und hinein ins Unbekannte und Unerhörte. Du findest das, was deine Individualität und Originalität ausmacht. Du entdeckst einen inneren Reichtum, der durch Anpassung an andere und unstimmige Erwartungen an dich selbst verschüttet sein kann. Indem du deine Assoziationen, Ideen und Visionen schriftlich zu Papier bringst, knüpfst du bereits die neuronalen Netze, die dir später verändertes Handeln erleichtern. Du schaffst starke, emotional besetzte Bilder, die dich motivieren, deinen Weg immer weiter zu gehen. Schreibend begleitest und manifestierst du die eigenen Veränderungsprozesse.

Im Vordergrund der Kurse steht das achtsame Erforschen der eigenen Bedürfnisse. Es geht um innere Bilder, Gedanken, Monologe und Dialoge, Gefühlswelten und Haltungen. Methoden wie Verfremdung und Perspektivwechsel können helfen, innere KritikerInnen und WächterInnen zu beruhigen, so dass auf dem Blatt Papier auch Befindlichkeiten und Wünsche auftauchen dürfen, die im Alltag als eher unpassend oder störend bewertet werden.

Den Ablauf der Kurse bestimmt das Schreiben und Lesen in der Runde. Nach kleinen Schreibanregungen wird in Intervallen von in der Regel zehn Minuten geschrieben. Die relativ kurzen Schreibphasen unterstützen das sofortige Drauflosschreiben, denn es geht weder um Form noch Stil, sondern um das, was sich an spontanen Assoziationen zu Papier drängt. Das anschließende Vorlesen ermöglicht eine weitere Art der Wahrnehmung des eigenen Ausdrucks. Die Texte bleiben unkommentiert, stehen als Momentaufnahme für sich. Der Kanon der reihum gelesenen Texte zeigt das inspirierend breite Spektrum an Einfällen und Sichtweisen.

Die didaktische Gestaltung der Kurse orientiert sich am Zürcher Ressourcen Modell „ZRM®“. Zunächst geht es darum, sich die eigenen Motive und Bedürfnisse bewusst zu machen. Die Klärung der daraus resultierenden Veränderungswünsche führt zu handlungswirksam formulierten Haltungszielen. Anhand dieser Haltungsziele kann das eigene Verhalten neu ausgerichtet und durch eigene Ressourcen gestärkt werden. Der Fokus liegt dabei immer auf dem, was sein soll und wie es zu realisieren ist. In diesem Sinn regen die Kurse zu einem sich allmählich selbst verstärkenden Prozess des Wachsens und Werdens an.


Weitere Kurse:

Wort für Wort
Mein Happy End bin ich!
Betreutes Schreiben – Werkstattreihe

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KURSE | Mein Happy End bin ich!

Mit Hilfe des klassischen Drei-Akters auf dem Weg zu dir selbst. Erfinde dein Alter Ego und spiele schreibend durch, wie alles ganz anders sein könnte: Wenn du zu neuen Ufern aufbrechen, in anderen Zeiten, an anderen Orten, mit anderen Menschen leben würdest. Wenn du allem entkommst oder dich den Herausforderungen stellst und erreichst, wovon du träumst. Am Ende steht deine Erzählung in drei Akten mit deinem Happy End! – Ein Kurs für alle, die Freude am Schreiben haben und sich dabei auf eine Selbsterkundung einlassen wollen.

Wo und wann dieser Kurs angeboten wird:

In Zusammenarbeit mit der VHS-Spandau:

8 x Dienstag: 05.05. – 23.06.20, 18:30 – 20:45 Uhr
Haus der Volkshochschule, 13597 Berlin, Carl-Schurz-Str. 17, Raum 205

66,40 Euro / erm. 35,20 Euro
Kursnummer Sp1.232-S
Anmeldung: www.vhs-spandau.de

Ausführliche Kursbeschreibung:

Der Kurs bietet die Möglichkeit, schreibend ein Alter Ego zu entwickeln und damit auszuprobieren, wie sich Veränderungswünsche angehen und realisieren lassen. Die klare Struktur des Drei-Akters hilft, eigene Vorstellungen zu fokussieren und lösungsorientiert zu gestalten. Ziel ist die Entwicklung einer alternativen, in sich stimmigen Ich-Erzählung, aus der auch handlungswirksame Ziele und die Motivation zur Veränderung der tatsächlichen Lebenssituation abgeleitet werden können.

1. Akt: Ausgangspunkt ist der jeweils individuelle Veränderungswunsch: Was fehlt deiner Hauptperson / deinem Alter Ego am Anfang der Geschichte? In welcher Form könnte dieser Mangel am Ende behoben sein? Du gestaltest das passende Alter Ego und dessen Startposition. Dann bestimmst du die Chance, die dein Alter Ego bekommt, um der Geschichte eine neue Richtung zu geben.

2. Akt: Sobald dein Alter Ego die Chance ergriffen hat, ist der Weg frei für den Mittelteil und das große Abenteuer beginnt. Wie kommt es dazu, dass sich die Einstellung, das Verhalten und die Lebensumstände deines Alter Ego so verändern, dass es am Ende bekommt, was es sich wünscht? Woran kann es wachsen? Wobei erzielt es erste Erfolge? Woran scheitert es hartnäckig?

3. Akt: Welche letzte Prüfung muss dein Alter Ego bestehen? Was erkennt dein Alter Ego auf dem Höhepunkt der Handlung? Und wie geht es aus? Welches tatsächliche Happy End findest du am Schluss?

Im Kurs wechseln Theorie-Einschübe, Gespräche in der Gruppe und Schreibphasen in Einzelarbeit einander ab. Die Übungen aus dem Repertoire des Kreativen Schreibens und Systemischen Coachings helfen dir dabei, Distanz zur eigenen Person zu schaffen und gleichzeitig ganz bei dir zu sein. Die im Kurs entstehenden Skizzen kannst du gerne zu Hause weiter ausarbeiten – musst du aber nicht. Was zählt, ist die Freude am Schreiben und die Lust, dich auf die fantastische Reise mit einem Alter Ego einzulassen!

Weitere Kurse:

Wort für Wort
Ich ist ein Roman
Betreutes Schreiben – Werkstattreihe

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KURSE | Wort für Wort

Leeres Blatt, leeres Hirn? Angst vorm ersten Satz? Die Story wächst dir über den Kopf? Gekoppelt an Tools aus dem Systemischen Coaching hilft Kreatives Schreiben, die Knoten zu lösen. Experimentiere mit Stoffen und Ideen, finde deinen Fokus, entwickle deine Motivation, richte dich ein und lege los. Ein Kurs, der einfach Lust aufs Schreiben macht!

Wo und wann dieser Kurs angeboten wird:

In Zusammenarbeit mit der VHS-Neukölln:

8 x Mittwoch: 12.02. – 01.04.2020, 18:30 – 20:45 Uhr
Kursnummer Nk-N031a
HermannQuartier (Eingang Arztpraxen), Hermannstraße 158 A, 12051 Berlin, Raum 1, 81,00 Euro / erm. 45,00 Euro
Anmeldung: www.vhs-neukölln.de

9 x Mittwoch: 22.04. – 17.06.2020, 18:30 – 20:45 Uhr
Kursnummer Nk-N032b
HermannQuartier (Eingang Arztpraxen), Hermannstraße 158 A, 12051 Berlin, Raum 1, 90,75 Euro / erm. 50,25 Euro
Anmeldung: www.vhs-neukölln.de

Ausführliche Kursbeschreibung:

Hauptanliegen des Kurses ist, die TeilnehmerInnen zu ermutigen, ihren Anliegen und Fantasien schriftlichen Ausdruck zu verleihen sowie einen eigenen Stil zu pflegen.

Den Ablauf des Kurses bestimmen kleine Schreibanimationen und das anschließende Lesen der spontan verfassten Texte. Es geht darum, möglichst schnell ins Schreiben zu kommen, dabei Geschichten zu (er-)finden, bzw. Stoff und Ideen zu sammeln. Darüber hinaus können in den schriftlichen Übungen die Theorieeinschübe zum Handwerk des Schreibens gleich erprobt und umgesetzt werden.

Kreatives Schreiben heißt Spaß, Spiel und Entspannung. Impulse wie Perspektivwechsel, Verfremdung oder der Einfluss des Zufalls machen Lust, die Dinge anders zu betrachten, sie in neue Zusammenhänge zu stellen und der Fantasie freien Lauf zu lassen.

Kreatives Schreiben bereichert den Wortschatz, fördert die Genauigkeit im Umgang mit Sprache sowie die Originalität des Ausdrucks und vermittelt das Handwerk des Erzählens.

Kreatives Schreiben hilft, Gedanken zu sammeln, zu ordnen und Informationen zu verarbeiten. Die Abgabe von Gedanken und Gefühlen an das Papier entlastet, dokumentiert und schafft Raum, ganz bei sich zu sein.

In Kombination mit Coaching kann Kreatives Schreiben den eigenen Entwicklungsprozess unterstützen. Es trägt dazu bei, sich der eigenen Motive und Bedürfnisse bewusst zu werden und die eigenen Absichten zu klären, um daraus handlungswirksame Ziele abzuleiten. Es fördert die Aktivierung der eigenen Ressourcen und begleitet die individuelle Planung und Ausführung der Schritte auf dem Weg zum Ziel.

Im Kurs „Wort für Wort“ nutzen wir Kreatives Schreiben vor allem als Methode, in Schreibfluss zu kommen, eine Erzählstimme zu entwickeln und das Geschriebene in Form zu bringen.


Weitere Kurse:

Meine Figuren und ich
Mein Happy End bin ich!
Mir selbst auf der Spur

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KURSE | Meine Figuren und ich

Welche deiner Persönlichkeitsanteile stehen vorne, wenn du schreibst? Welche warten im Hintergrund auf ihre Chance zum Umsturz? Nicht nur der Schreibprozess an sich gelingt störungsfreier, wenn du im Dialog mit deinem Inneren Team stehst. Du gestaltest Charaktere nachvollziehbar und interessant, wählst die passenden Worte und findest kreative Wendungen. Für mehr Lebendigkeit beim Schreiben: Höre auf deine inneren Stimmen!

Wo und wann dieser Kurs angeboten wird:

Als Wochenendkurs in Zusammenarbeit mit der VHS-Neukölln:

Samstag, 25.07.2020 + Sonntag, 26.07.2020, 10:30 – 16:30 Uhr
HermannQuartier, 12051 Berlin, Hermannstr. 158 A (Eingang Arztpraxen), Raum 3
49,90 Euro / erm. 28,20 Euro
Kursnummer Nk-N044b
Anmeldung: www.vhs-neukölln.de

Ausführliche Kursbeschreibung:

Grundannahme für den Kurs ist das Modell vom Inneren Team wie es u.a. Friedemann Schulz von Thun in Band 3 von „Miteinander reden“ beschreibt.

Wir bestehen aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen, die sich je nach Situation in unterschiedlicher Weise zeigen – oder auch nicht. Es gibt schüchterne und draufgängerische, radikale und gemäßigte und noch jede Menge mehr Anteile. Manche rotten sich zusammen, andere schließen einander aus. Einige Anteile sind es gewohnt, regelmäßig an vorderster Front zu stehen, sie repräsentieren uns besonders gerne auch im Außen. Andere sind leiser, bleiben öfter mal ungehört, verkrümeln sich freiwillig oder gezwungener Maßen. Im Modell gilt das „bewusste Ich“ als die Instanz, die idealer Weise jederzeit den Überblick und die Direktive über alle inneren Anteile behält. Das „bewusste Ich“ entscheidet je nach Situation und im Sinne möglichst aller, in welche Richtung es gehen soll. Es kennt die Begehrlichkeiten der einzelnen Persönlichkeitsanteile und weiß, wie sie zur Kooperation zu bewegen sind.

Im Kurs machen wir uns das Modell vom Inneren Team in zweierlei Hinsicht zu Nutze:

Im Dialog mit unseren inneren Anteilen können wir den Prozess des Schreibens insgesamt angenehmer gestalten. Welche Anteile sind sowieso schon an Bord? Welche haben (noch) Vorbehalte und wie lauten sie? Das „bewusste Ich“ fragt, hört zu, schafft einen Interessenausgleich und nimmt das in den Fokus, was dem Schreiben gut tut.

Mit den verschiedenen inneren Anteilen steht uns außerdem eine wunderbare Vielfalt an Haltungen, Stimmungen und Angewohnheiten zur Auswahl. Ein Schatz, der den schriftlichen Ausdruck ganz allgemein und insbesondere die originelle Gestaltung fiktiver Figuren bereichern kann. Wie es gelingt, diese innere Inspirationsquelle anzuzapfen, darum soll es in dem Kurs hauptsächlich gehen.

Dazu spüren wir jene inneren Anteile auf, mit denen unsere fiktiven Figuren in Resonanz gehen. Wir erstellen ihre Profile, notieren ihre Eigenarten und Lieblingssprüche. Wir üben, sie mit kleinen Hilfsmitteln wie Musik und Bildern schnell hervorzulocken, um bewusst in genau die Stimmung zu kommen, die auch der jeweiligen fiktiven Figur zu eigen ist. Aus dieser Stimmung heraus gestalten wir dann schreibend die Figur, lassen sie in ihrer Weise reden und agieren.

Ziel des Kurses ist, die eigene innere Vielfalt zu entdecken und für ein lebendiges Schreiben nutzbar zu machen.


Weitere Kurse:

Betreutes Schreiben – Werkstattreihe
Mir selbst auf der Spur
Das Seelenleben der Hauptperson

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KURSE | Das Seelenleben der Hauptperson

Co-Teaching mit Alexander Reichardt (Psychologischer Psychotherapeut):
Lernen Sie Ihre Hauptperson noch besser kennen, indem Sie schreibend ihre Psyche erforschen. Im Fokus dieses Wochenendworkshops stehen die sich aus der Biografie der Hauptperson ergebenden inneren Konflikte und deren Ausdruck im Handlungsverlauf. Überprüfen Sie die Stimmigkeit der Personenführung anhand psychologischer Konzepte aus Psychoanalyse und Verhaltenstherapie. Lassen Sie sich zu mehr Lebendigkeit und Originalität bei der Inszenierung Ihrer Figuren inspirieren!

Der Kurs richtet sich an Autoren und Autorinnen, die bereits an einem Projekt arbeiten und sich Unterstützung und Anregung für die Entwicklung ihrer Hauptfigur wünschen.

Wo und wann dieser Kurs angeboten wird:

Wochenendkurs in Zusammenarbeit mit der VHS-Friedrichshain-Kreuzberg:

Samstag / Sonntag: 25.+ 26.04.20, 10:30 – 17:30 Uhr
Wassertorstraße 4, 10969 Berlin, Raum 204
79,80 Euro / erm. 41,80 Euro
Kursnummer FK2.260

Anmeldung: www.vhs-fk.de

Zusammenfassung der Kursinhalte:

Psychologische Konzepte können den Entwurf von Haupt- und Nebenfiguren von Anfang an unterstützen und bereichern. Die am Beginn eines Schreibprojektes vielleicht noch diffusen und widersprüchlichen Ideen zur Personenführung werden anhand psychologischer Theorien auf ihre Stimmigkeit überprüft, geklärt und differenziert. Die Zusammenführung von szenischer Dynamik und biografisch bedingtem Innenleben und Verhalten der Figuren bietet eine Fülle weiterer Impulse. Ziel ist, anhand der vorgestellten Konzepte aus Psychoanalyse und Verhaltenstherapie die Hauptfiguren besser verstehen zu lernen, mögliche Inkonsistenzen in der Darstellung zu erkennen und zu korrigieren sowie – im Kontext des eigenen Schreibprojektes – neue Ideen für Konflikte und deren mögliche Lösungen zu entwickeln.

Kurzbeschreibung des Kursablaufes:

Im Fokus stehen die Hauptpersonen aus den Schreibprojekten der TeilnehmerInnen. Während des Kurses stehen sie beispielhaft für eine mögliche Überarbeitung und Zuspitzung von Persönlichkeit, Ausdruck und Verhalten im Rahmen einer Geschichte.

Am Anfang präsentieren die TeilnehmerInnen nach Anleitung ihre Hauptpersonen sowie die geplanten Handlungsverläufe der Geschichten. Nach einem ersten Feedback konzentrieren sie sich in Einzelarbeit noch einmal auf die Hauptthemen im Erleben ihrer Hauptperson.

Gemeinsam werden dann Fragenkomplexe zu den psychischen Konstellationen der Figuren erarbeitet. Die Antworten können in den psychologischen Konzepten aus Psychoanalyse und Verhaltenstherapie gefunden werden, die – immer eng an den Themen der Hauptpersonen der TeilnehmerInnen orientiert – im Kurs vorgestellt werden.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden für das eigene Schreibprojekt in Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit und in großer Runde umgesetzt. Auf Wunsch auch in enger Betreuung und Begleitung durch die Kursleitenden.

Zum Abschluss präsentieren die TeilnehmerInnen die überarbeiteten Porträts ihrer Hauptpersonen und deren Geschichten.


Weitere Kurse:

Betreutes Schreiben – Werkstattreihe
Meine Figuren und ich
Mein Happy End bin ich!

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KURSE | „Betreutes“ Schreiben – VHS Werkstattreihe

Für alle, die gern noch mehr schreiben wollen, aber (zu) selten dazu kommen: mit anderen in Stille und konzentrierter Atmosphäre am eigenen Schreibprojekt arbeiten. Nutze die Zeit für dich, um dranzubleiben, in Fluss zu kommen oder für Experimente in Stil und Form. Während der Schreibphasen sind Einzelcoachings im Nebenraum möglich. Der Tag endet mit Leserunde und Feedback.

Wo und wann dieser Kurs angeboten wird:

In Zusammenarbeit mit der VHS-Neukölln:

Ab Februar 1 x im Monat samstags, 10:30 – 16:30 Uhr
alle Termine sind einzeln buchbar
pro Termin 24,35 Euro / erm. 14,55 Euro

Samstag, 22.02.2020, Kurt-Löwenstein-Haus, 12049 Berlin, Karlsgartenstr. 6, Raum 106 + 107, Kursnr.: Nk-N034a

Samstag, 21.03.2020, Kurt-Löwenstein-Haus, 12049 Berlin, Karlsgartenstr. 6, Raum 106 + 107, Kursnr.: Nk-N035a

Samstag, 18.04.2020, Einkaufszentrum Neuköllner Tor, 12055 Berlin, Karl-Marx-Str. 231-235, Raum 1 + 2, Kursnr.: Nk-N036b

Samstag, 16.05.2020, Kurt-Löwenstein-Haus, 12049 Berlin, Karlsgartenstr. 6, Raum 106 + 107, Kursnr.: Nk-N037b

Samstag, 13.06.2020, Kurt-Löwenstein-Haus, 12049 Berlin, Karlsgartenstr. 6, Raum 106 + 107, Kursnr.: Nk-N038b

Anmeldung: www.vhs-neukölln.de

Beschreibung:

Diese kleine Werkstattreihe kann dein regelmäßiger Schreibanlass sein. Nutze die konzentrierte Atmosphäre während der Schreibphasen zum Arbeiten an deinem Projekt oder für Experimente mit neuen Stoffen, Ideen und Formen.
Falls es bei dir mal hakt oder du dich einfach inspirieren lassen willst, gibt es einen Pool von ersten Sätzen, Worten und Bildern, aus dem du dich bedienen kannst, um in Fluss zu kommen.
Außerdem hast du die Möglichkeit, dich für ein Einzelcoaching zu melden. Während die anderen in Stille schreiben, nehmen wir uns im Nebenraum Zeit für die individuelle Klärung deines Schreibvorhabens.
Nach insgesamt drei Schreibphasen von jeweils 45 Minuten, unterbrochen von einer längeren Mittagspause, gibt es zum Abschluss eine Lese- und Feedbackrunde.
Du kannst deinen Text zu Gehör bringen, um zu erfahren, wie er bei anderen ankommt. Dabei geht es nicht um eine Bewertung des Textes, sondern darum, in welcher Weise und an welchen Stellen der Text berührt hat und welchen Eindruck er insgesamt gemacht hat.

Siehe auch: Writers Coach


Weitere Kurse:

Wort für Wort
Meine Figuren und ich
Mir selbst auf der Spur

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KURSE | Ich ist ein Roman

Wie war das damals? In der Schule? Im Job? Davor und danach? Was waren die Meilensteine? Wo bist du vielleicht falsch abgebogen? Wie hast du Krisen gemeistert? Betrachte dein Leben als Roman: Wie viele Kapitel hat er? Gibt es einen roten Faden? Welchen Titel trägt er? Kleine Übungen helfen, schreibend in die eigene Geschichte einzutauchen. Das Vorlesen der spontan verfassten Texte in der Gruppe wirkt inspirierend und macht Lust auf mehr. Erinnerungen aufschreiben und in Form bringen – Eine Einführung in das Autobiografische Schreiben.

Wo und wann dieser Kurs angeboten wird:

Wochenendkurs in Zusammenarbeit mit der VHS-Spandau:

Samstag / Sonntag: 11. + 12.07.2020, 10:30 – 16:30 Uhr
Haus der VHS, Carl-Schurz-Str. 17 (direkt am Bahnhof und U Rathaus Spandau), Raum 205
38,66 Euro / erm. 21,33 Euro
Kursnummer Sp1.233-S
Anmeldung: www.vhs-spandau.de

Kursbeschreibung:

Wie bin ich die geworden, die ich bin? Neben der Chronologie der Ereignisse lassen sich Muster wiederkehrender Themen aufspüren. Regeln und Gebote. Sehnsüchte, Ängste, Verheißungen. Der Bezug zu Geld, Glück, Liebe, Anerkennung. Wovon gab es zu viel? Wovon zu wenig? Wie verändert sich die Lebenshaltung im Lauf der Zeit? Was zieht sich wie ein roter Faden durch die eigene Geschichte?

Den Ablauf des Kurses bestimmt das Schreiben und Lesen in der Runde. Die relativ kurzen Schreibphasen unterstützen das schnelle Losschreiben, bei dem es vor allem um die spontanen Einfälle und Assoziationen geht. Das anschließende Vorlesen ermöglicht eine neue Wahrnehmung des eigenen Ausdrucks. Der Kanon der reihum gelesenen Texte offenbart das inspirierend breite Spektrum an Erinnerungen.

Sich schreibend Zeit für die eigene Geschichte zu nehmen, bedeutet auch die Auseinandersetzung mit sich selbst. Vielleicht verschieben sich alte Denkweisen und neue Sinnzusammenhänge tauchen auf. Es mag darum gehen, sich Verletzungen zu stellen oder um die Aussöhnung mit dem eigen Lebensweg. Das kreativ schreibende Zusammensetzen von Erinnerungen verleiht dem eigenen Leben Gestalt und Kohärenz. Auch in diesem Sinn will der Kurs unbedingt dazu ermutigen, die Autobiografie als Ressource zu nutzen.


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Wort für Wort
Betreutes Schreiben – Werkstattreihe
Meine Figuren und ich

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Hier findest du Anregungen, wie du dich schreibend selber coachen kannst. Drei Rubriken stehen im Menü zur Auswahl: „Wünsche wecken, Ziele finden“, „Inneres Team“, „Schreibroutine“. Schau doch mal rein!

 

 

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